Die Pensionsvorsorge

Pension

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass sich das derzeitige Pensionssystem auf Dauer nicht mehr halten kann. Stellen Sie Ihre Zukunft rechtzeitig auf ein solides Fundament, damit Sie auch den verdienten Ruhestand ohne finanzielle Einbußen genießen können.

Die problematische Entwicklung der gezetzlichen Pensionsversicherung lässt sich nicht mehr ignorieren. Die Pensionsbeiträge der Erwerbstätigen werden derzeit schon dazu verwendet, im selben Jahr die Renten der Pensionisten zu finanzieren. Das wird uns in Zukunft noch größere Probleme bereiten.

Die Beobachtungen der Statistik Austria zeigen, dass dieses System mit massiven Problemen zu kämpfen hat:

  • Weniger Betreigszahler durch sinkende Geburtenrate
    1963: 135.000 Geburten
    2000: 78.000 Geburten
    Tendenz weiter sinkend!
  • Die steigende Lebenserwartung und der frühere Pensionsantritt erhöhen die Rentenzahlungsdauer
  • Durch die längere Ausbildungsdauer und den späteren Einstieg ins Berufsleben verkürzt sich der Zeitraum der Beitragszahlung
  • Verminderte Beitragszahlung durch steigende Arbeitslosigkeit

 

Diese Tatsachen führten bereits 2004 zu einem Fehlbetrag von rund 7 Millarden Euro im "Pensionstopf". Die Pensionsreformen 2003 und 2004 waren schließlich der Versuch, die hohen Versorgungslücken durch Reduktion der Rentenhöhen und Anhebung des Pensionsalters zu verringern.

Zum einen wird der Pensionsprozentsatz von 2% pro Versicherungsjahr bis 2009 auf 1,78% reduziert. Das bedeutet, dass man z. B. nach 40 Dienstjahren keinen Pensionsanspruch von 80%, sondern nur noch 71,2% erreicht.

Zum anderen hat sich die Berechnungsgrundlage von den besten 15 auf die besten 40 Verdienstjahre erhöht. Da mit diesem langen Berechnungszeitraum nun auch Zeiten berücksichtigt werden, in denen man deutlich schlechter verdient hat, senkt sich der allgemeine Druchschnittswert. Zusätzlich gibt es für jedes Jahr Rentenbezug vor dem Regelpensionsalter einen weiteren Abschlag von 4,2%. Die Summe dieser Maßnahmen führt je nach individueller Ausgangslage zu Kürzungen von 10% bis 45%, wobei jüngere Österreicher in vollem Ausmaß betroffen sind.

Weitere Verschärfung:
Durch den politischen Druck wurde dieses Maßnahmenpaket für Pensionen, die ab Jänner 2004 angetreten werden, insofern gedeckelt, als dass die Pension nach neuer Rechtslage um höchstens 10% geringer sein darf als jene nach alter Rechtslage. In der Pensionsharmonisierung 2004 wurde diese Deckelung zunächst sogar auf 5% reduziert, um schrittweise bis 2024 wieder auf 10% angehoben zu werden. Diese Deckelung ist für die Erhaltung des Systems nicht finanzierbar und es liegt auf der Hand, dass weitere Reformen noch tiefere Einschnitte bringen müssen, um es zu erhalten.

Die Folge:
Die Nettopensionshöhe wird künftig in einem immer drastischeren Missverhältnis zum letzten Aktivbezug stehen: In besseren Zeiten haben die Pensionen noch für die Erhaltung des bisherigen Lebensstandards gereicht. In Zukunft werden sie meist nur noch die bloße Sicherung des Existenzminimums ermöglichen.